Lang anhaltender Trend

Warum sind die Lieferketten aus Asien gestört?

Made in Germany ist seit jeher nicht nur eine Herkunftsbezeichnung. Als Gütesiegel steht es für viele Menschen für Qualität und Langlebigkeit - obwohl es zum erstmaligen Erscheinungszeitpunkt im Jahre 1887 durch einen Beschluss des britischen Handelsmarkengesetzes bei Weitem nicht die heute weltweit positiven Gefühle bei Verbrauchern hervorgehoben hat.

Eine Befragung durch die Cambridge University in jüngster Zeit hat bei Verbrauchern in 23 befragten Ländern festgestellt, dass Menschen den von allen befragten Ländern den positivsten Eindruck haben, wenn die Produktion in Deutschland stattgefunden hat. Zu Recht? Wir meinen: Es kommt darauf an und es gibt viele Unterschiede in jeder Branche.

Unser Stolz auf unsere Produkte und die Freude an diesen ist natürlich in der Qualität begründet, die wir mit unseren modernsten Maschinen durch hochtechnologische Verfahren tagtäglich schaffen können. Unsere Produkte werden alle nach den hohen, deutschen Standards gefertigt. Da wir jedoch nicht nur die Endprodukte (z.B. FFP2-Masken) herstellen, sondern auch die Rohstoffe (Hightech Vliese) im vorangegangenen Schritt fertigen, agieren wir autark, wodurch wir auf keinen Import angewiesen sind. Daher wären wir von weltweiten Einschränkungen kaum betroffen, da wir selbstständig und pausenlos weiter Produkte von höchster Qualität fertigen können.

Hierbei produzieren wir schon heute auf einem solch hohen Niveau weit über (nationalen & internationalen) Normen, sodass wir auch bei etwaig morgen anspruchsvollen Entwicklungen bereits heute schon gewappnet sind. 

Daher freuen wir uns, nicht nur heute, sondern auch zukünftig Persönliche Schutzausrüstung (PSA) für einen sicheren und umfangreichen Schutz für jeden Anwender bereitstellen zu können.

PPE Germany agiert in DE und unabhängig von Asien

Als modernes und global denkendes Unternehmen beobachten wir natürlich gespannt das Weltgeschehen in vielerlei Aspekten. Die Pandemie hat viele Entwicklungen hervorgetan, die sich unter anderem auch auf die Lieferketten durch einen Shift in der Nachfrage vieler Güter bedingt war. Viele Firmen, die auf pausenlosen Import der eigenen Rohstoffe angewiesen waren, mussten sich verändern. So hat nicht nur Harvard Business Review im Oktober 2020 von diesen starken Anpassungen vieler Firmen berichtet, sondern viele weitere Publisher.

Auch jüngste Berichte wie der von Foreign Policy zeichnet ein Bild, das international große Veränderung prognostiziert. Die momentane Lage zwischen China und den USA belasten den Welthandel und führen zu Lieferungsverzögerungen - mit weltweiten Auswirkungen.  

Vor allem durch die örtlichen Coronaausbrüche in China ist die Folge einer niedrigen Impfquote und der sich ausbreitenden Delta-Variante, als auch Omikron. Durch die fehlenden Arbeiter, die mit Corona infiziert sind oder nicht in das Land einreisen können, kommt es zur Produktionsunterbrechung in betroffenen Firmen. 

Weltweite Auswirkungen auf unvorbereitete Firmen

Dies trifft die Wirtschaft noch stärker, denn strenge Einreisebeschränkungen und lange Quarantänen hemmen die Geschäftsanbahnung und den Anlauf von neuen Projekten auf internationaler Ebene. Konsumgüter lassen auf sich warten, wodurch sich viele Einkäufer um das zukünftige, saisonale Geschäft als auch die Lieferketten sorgen. Auch ein Mangel an Schiffscontainern, die für moderne Lieferketten von entscheidender Bedeutung sind, trägt zu den Störungen bei Im- und Exporten aus China bei. Normalerweise zirkulieren diese Container quer durch die  ganze Welt, doch viele stagnieren mittlerweile in Nordamerika.  Von 100 Containern, die dort ankommen, werden nur 40 nach Asien oder Europa zurück geschifft. In Los Angeles und anderen US-Häfen stapeln sich die überschüssigen Container, während asiatische Zulieferer um sie kämpfen. Von heute an wird es noch Monate dauern, bis die Containerhersteller in China ihre Nachfrage wieder decken können.


Aber warum sind so viele Unternehmen so abhängig von Asien?

Zuallererst ist es sinnvoll, Bereiche der Produktion an andere Standorte abzugeben, da dort die Arbeitskräfte und das Material beispielsweise kostengünstiger sind. Auch Aspekte wie Gewerbesteuern oder Versicherungsbeiträge können für eine solche Entscheidung relevant sein. Darüber hinaus können die ausgelagerten Produktionsstandorte mit einer hohen Verfügbarkeit punkten, da sie nur auf ein Teilgebiet spezialisiert sind. 


Die Auslagerung bringt aber auch allgemeine Nachteile mit sich, so zum Beispiel der lange Lieferweg. Im Laufe des Transportweges durchläuft die Importware eine Vielzahl von Vertriebseinrichtungen und Transportknotenpunkten, die Anfälligkeiten zur Verzögerung aufweisen. 

So klagen viele Häfen weltweit  über sich bildende Rückstaus. Asien ist deshalb  Ausgangspunkt der Verwerfungen und der gestörten Transportrouten. Weltweit sind rund 25 Millionen Seefrachtcontainer im Umlauf und rund 6.000 Schiffe. Laut einer Blitzumfrage der DIHK im August 2021 gaben über die Hälfte der befragten deutschen Unternehmen derzeit Lieferschwierigkeiten aufgrund von Importschwierigkeiten aus Asien an. Aktuell sorgen vor allem der Containermangel und fehlende Frachtkapazitäten auf Schiffen, sowie zahlreiche Hafenblockaden und Schließungen von Terminals und Flughafen für Störungen in den Lieferketten.  


Auswirkungen auf Lieferketten bei Unternehmen weltweit

Die Region um China samt Nachbarstaaten stand im 1. Halbjahr 2021 für 21 Prozent der Importe nach Deutschland, 2009 hingegen lag der Anteil noch unter 18 Prozent. Aber mit steigendem Import aus Asien und der Coronaentwicklung nehmen sich primär die chinesischen Exporteure immer weiter steigende Preise für Importe verlangen.  Infolgedessen werden die Käufer weltweit einem stärkeren politischen und wettbewerblichen Druck ausgesetzt und ihre inländische Produktion steigt. Dadurch steigt die Beschäftigung in ihren Heimatländern und die Abhängigkeit von als riskant empfundenen Bezugsquellen sinkt oder wird gar ganz beseitigt und der Einsatz von Strategien der schlanken Produktion überdacht, sowie die Minimierung der Lagerbestände in ihren globalen Lieferketten beansprucht. 

Die Herausforderung für Unternehmen besteht nun darin, ihre Lieferketten widerstandsfähiger zu machen, ohne ihre Wettbewerbsfähigkeit zu schwächen. Um diese Herausforderung zu meistern, müssen zunächst Schwachstellen verstanden werden und eine Reihe von Maßnahmen getroffen werden. Um zu verstehen, wo die Risiken liegen, damit sich Ihr Unternehmen schützen kann, muss man unter Umständen das ganze aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Dazu muss man weit über die erste und zweite Ebene hinausgehen und die gesamte Lieferkette, einschließlich der Vertriebseinrichtungen und Transportknotenpunkte, genauestens analysieren. Dies ist leider sehr zeitaufwändig und teuer, weshalb sich die großen Unternehmen meist nur auf strategische Direktlieferanten konzentrieren. Langfristig dürfte diese Herausforderung, demografischer Art, die Diversifizierung der Lieferkette von China wegführen, denn sowohl aus wirtschaftlichen Gründen als auch aus bestehenden Sicherheitsbedenken und politischen Verwundbarkeiten wird der Entscheidung mehr Gewicht verliehen. 


Dies sind alles Schritte, die PPE Germany gar nicht gehen muss. Da wir bereits heute komplett in Deutschland am Standort Berlin produzieren. Mit neuesten Verfahrenstechniken, hochmodernen Maschinen der neuesten Generationen und zu absolut konkurrenzfähigen Preisen auf weltweiter Ebene. 


Fazit

Zusammenfassend konnten durch die Pandemie verursachten wirtschaftlichen Turbulenzen viele Schwachstellen in den Lieferketten bei Firmen weltweit aufgedeckt und Zweifel an der sich bis heute entwickelten Globalisierung geweckt werden, wodurch ein starker Umschwung innerhalb des nächsten Jahrzehnts zu erwarten ist. Manager weltweit sollten diese Krise nutzen, um ihre Liefernetzwerke zu analysieren und Schritte zu unternehmen, um ihre Schwachstellen zu verstehen, und damit Maßnahmen zu ergreifen, um das Unternehmen in aller Hinsicht robuster für die nächste Krise zu gestalten. Unternehmen können und sollten sich nicht von der Globalisierung zurückziehen, denn dies würde eine Lücke hinterlassen, die andere Unternehmen, welche die Globalisierung nicht aufgeben möchten, gerne und schnell schließen. Stattdessen müssen die Führungskräfte Wege finden, das eigene Unternehmen besser zu machen und sich selbst einen Vorteil zu unter diesen neuen Gesichtspunkten verschaffen. Es ist an der Zeit, eine Vision zu entwickeln, die den Realitäten des neuen Zeitalters gerecht wird. Diese soll die Fähigkeiten, die auf der Welt vorhanden sind, weiterhin nutzen, aber auch die Widerstandsfähigkeit verbessern und die Risiken kommender Störungen, die mit Sicherheit auftreten werden, verringern. Einige von denen, die auf notwendige oder gewünschte Artikel verzichten werden, sind dennoch die Verbraucher. 



Dies sind alles Schritte, die PPE Germany gar nicht gehen muss. Da wir bereits heute komplett in Deutschland am Standort Berlin produzieren. Mit neuesten Verfahrenstechniken, hochmodernen Maschinen der neuesten Generationen und zu absolut konkurrenzfähigen Preisen auf weltweiter Ebene.