Herstellung und Einsatz von MNS

Worauf muss beim Tragen von MNS geachtet werden?

Medizinische Gesichtsmasken schützen vorwiegend das Gegenüber vor abgegebenen, infektiösen Tröpfchen des Mundschutzträgers und wurden als Medizinprodukte für den Fremdschutz entwickelt.
Der Mund-Nasen-Schutz (MNS), oft auch OP-Maske genannt, ist ein Einmalprodukt, das normalerweise im Klinikalltag oder in Arztpraxen Verwendung findet. Diese Maske besteht aus speziellen Kunststoffen und ist mehrschichtig aufgebaut.
Durch das visuell markante Erscheinungsbild kann man eine solche Gesichtsmaske schnell erkennen. Sie zeichnet sich in einer rechteckigen Form mit Faltenwurf aus, damit sich die Maske dem Gesicht für den Einsatz optimal anpassen kann. Die Vorderseite (Außenseite) ist meist farbig, die Rückseite (Innenseite) im Gegensatz dazu nicht. Solche Masken verfügen über Ohrschlaufen und einen Nasenbügel aus Draht und haben selbstverständlich klar definierte Filtereigenschaften.

Der Einsatz in einer Klinik soll vornehmlich verhindern, dass Tröpfchen aus der Atemluft des behandelnden Arztes in eine offene Wunde des Patienten gelangen kann. Wir bieten im Bereich des Mund-Nasen-Schutzes mit unserer Produktlinie COSY sowohl COSY Medical Typ II als auch COSY Medical Typ IIR.

Unsere Surgical Mask COSY (MNS)

Unsere Maske COSY enthält einen leicht modellierbaren Nasenbügel, besteht aus einem Vliesstoffteil, das mittig gefalzt ist und besitzt auf beiden Seiten Ohrschlaufen, die einen erhöhten Tragekomfort gewährleisten.

Innen und Außen verwenden wir für unseren MNS ein hautfreundliches, allergiefreies Polypropylenvlies. Das Filtermedium im Inneren ist ein Polypropylen Meltblown-Vlies aus unserer eigenen Produktion.

Alle verwendeten Materialien sind frei von Reizstoffen und geruchlos, was Intoleranzreaktionen beim Träger maximal vermeidet und gleichzeitig mit einem komfortablen Gebrauch einhergeht. Unsere Masken eignen sich für den täglichen Einsatz und sind durch die Ohrschlaufen besonders komfortabel. Die Farbe des Außenvlieses ist je nach Kundenwunsch frei wählbar. 


Unsterile medizinische Gesichtsmasken sind üblicherweise Medizinprodukte der sogenannten Risikoklasse I (gemäß der Medizinprodukterichtlinie 93/42/EWG, MDD). An Medizinprodukte im Gegensatz zur Alltagsmaske natürlich besonders hohe Anforderungen gestellt. Sie müssen genauen, gesetzlichen Vorschriften entsprechen und ebenfalls der europäischen Norm EN 14683:2019-10 genügen. Für zuletzt genannte Norm müssen Hersteller wie wir ein erfolgreiches Nachweisverfahren (Konformitätsbewertungsverfahren) durchführen, um genau zu belegen, dass Produkte allen gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Erst dann können medizinische Masken mit dem bekannten CE-Kennzeichen versehen und in Europa frei vertrieben werden. Wir freuen uns über die gute und enge Zusammenarbeit mit zuständigen Behörden, namhaften Instituten und offiziellen Stellen, was einen kontinuierlichen und fundierten Austausch ermöglicht.


Einsatz von MNS COSY

Medizinische Gesichtsmasken werden in Gesundheitseinrichtungen eingesetzt, da sie die Tröpfchenfreisetzung aus dem Nasen-Rachen-Raum des jeweiligen Trägers mindern. Die Abgabe von Tröpfchen und Spritzern beim Sprechen, Husten und Niesen wird daher reduziert, während die Virenkonzentration in der Umgebungsluft sinkt.

Damit dienen diese Masken vorrangig dem Schutz anderer Personen (Fremdschutz). Bei Operationen an nicht infektiösen Patienten verhindern MNS-Masken, dass Tröpfchen aus Nase oder Mund des Personals in das OP-Gebiet gelangen können und dieses ungewollt kontaminiert wäre.
Die potenziell kontaminierte Atemluft des Personals, die um die Masken herum strömt, ist hier kein Problem, weil diese durch eine Reinluftanlage über dem OP-Tisch strömungstechnisch vom Patienten ferngehalten wird.

Wer zum medizinischen oder pflegenden Personal gehört, muss zum Schutz der Patientinnen und Patienten MNS-Masken des Typs II tragen. Anwendungsbeispiele finden sich bei der Arbeit im Operationsraum oder anderen medizinischen Einrichtungen mit ähnlichen Anforderungen. Mit MNS-Masken schützen Träger die behandelten Patienten vor ihren Atememissionen. Masken des Typs I sind nicht für medizinisches Fachpersonal in Operationssälen oder bei ähnlichen Situationen gedacht. MNS-Masken sind für den Fremdschutz bestimmt. Da diese Masken nicht ausreichend abdichten, schützen sie nicht genügend vor einer luftgetragenen Infektion, die von anderen Personen ausgeht. Sie schützen daher zumindest teilweise gegen größere Tröpfchen.


Worauf muss man beim Tragen achten?

Die Maske muss an den Rändern eng anliegen und durchgehend Mund und Nase bedecken. Durch eine Anpassung der Länge der Ohrschlaufen oder Bänder (zum Beispiel mittels Knoten) kann der Sitz individuell optimiert werden. FFP2-Masken verlieren an Schutzwirkung, sobald an den Rändern Luft eindringt. Ein Bart schließt das dichte Tragen dieser Masken aus. Ist die Maske durchfeuchtet, sollte sie gewechselt werden, weil dies die Filterleistung beeinträchtigt. Insgesamt werden nicht mehr als acht Stunden Gesamttragedauer je Maske empfohlen. 

Masken mit einem erhöhten Schutzgrad, wie etwa FFP2-Masken, weisen in der Regel einen erhöhten Atemwiderstand auf. Achten Sie hier darauf, regelmäßige Pausen beim Tragen der Maske einzulegen. Zum Abnehmen an den seitlichen Bändern anfassen und nicht die Vorder- oder Innenseite berühren. Nach dem Anfassen der Maske Hände mit Seife waschen oder desinfizieren.

Bei Verschmutzung oder vollständiger Durchfeuchtung ist die Maske zu entsorgen. Es ist möglich, getragene Masken an der Luft (nicht Heizung o. ä.) zu trocknen und vom selben Träger erneut zu verwenden. Dabei sollte die Gesamttragedauer von acht Stunden je Maske nicht überschritten und das Verfahren bei der Abnahme der Maske beachtet werden. Die Masken dürfen nicht mit Desinfektionsmitteln behandelt, gewaschen, gebügelt, in der Mikrowelle oder ähnlich erhitzt werden, weil dies die Schutzwirkung beeinträchtigt.



OP-Masken aus Zellstoff dürfen nicht gewaschen werden, da die Filterleistung sonst deutlich abnehmen würde. Obwohl die Masken als Einwegprodukte gelten, sehen viele Experten kein Problem darin, sie im privaten Gebrauch mehrfach – maximal fünfmal – zu nutzen. Gerade wenn man MNS nur für kurze Zeit trägt, etwa zum Einkaufen. Danach sollten sie an einem Haken aufgehängt und bei Zimmertemperatur getrocknet werden. Forscher raten dazu, Masken nicht an zwei aufeinander folgenden Tagen zu tragen, sondern sieben markierte Masken nacheinander zu verwenden.


Welche Masken sind zulässig?

Sofern eine Maske die Zulassung nach DIN EN 14683 (Typ I, II, IIR) aufweist, handelt es sich bei diesem Maskentyp um eine medizinische Schutzmaske im Sinne der Corona-Verordnung.

Masken des Typs II sind grundsätzlich für die Nutzung durch medizinisches Fachpersonal zugelassen. Masken mit dem Zusatz „R“ sind flüssigkeitsresistent. Diese bieten einen normkonformen Spritzschutz gemäß EN 14683:2019+AC:2019. EN 14683 ist eine Norm, die medizinische Gesichtsmasken in Europa erfüllen müssen. Die Testanforderungen umfassen die bakterielle Filtrationseffizienz, den Atemwiderstand, die Spritzfestigkeit und die mikrobiologische Reinheit.
Dies ist eine Garantie, dass sie als medizinische Ausrüstung und für die private Anwendung getestet und zugelassen ist. Ferner können Sie sicher sein, dass es sich um eine hochwertige Qualität handelt.

Es gibt drei Typen von Mund-Nasen-Schutz: Typ I, II und IIR. Der Mund-Nasen-Schutz zählt zu Typ IIR. Dies bietet Ihnen die höchste Schutzstufe, da die Maske auch vor Tröpfchen schützt.

Konkret bedeutet dies:

  • Im ersten Teil der Prüfung wird die Bakterielle Filtrationseffizienz (BFE) getestet. Hierbei handelt es sich um die Fähigkeit des Mund-Nasen-Schutzes, Bakterien zurückzuhalten, damit diese nicht in die Umgebung gelangen (BFE), (%). Folgende Zahlen lassen sich der Reihe nach für Typ I, II und IIR festhalten: ≥ 95, ≥ 98, ≥ 98
  • Atemwiderstand: Je niedriger der Wert, desto leichter ist das Atmen für den Anwender (Pa/cm2). Folgende Zahlen lassen sich der Reihe nach für Typ I, II und IIR festhalten: < 40,< 40, < 60
  • Spritzfestigkeit: Die Fähigkeit des Mund-Nasen-Schutzes, dem Eindringen von flüssigen Spritzern (kPa) zu widerstehen. Folgende Zahlen lassen sich für Typ IIR festhalten: ≥ 16,0
  • Mikrobiologische Reinheit: Dies dokumentiert die Reinheit im Herstellungsprozess (cfu/g). Folgende Zahlen lassen sich der Reihe nach für Typ I, II und IIR festhalten: ≥ 30, ≥ 30, ≥ 30
Zusammenfassung / Rückblick

Die aus dem medizinischen Alltag bekannten medizinischen Gesichtsmasken werden umgangssprachlich auch OP-Masken, Mund-Nasen-Schutz, Mundschutz genannt. Hierbei handelt es sich um „Medizinprodukte“.

Sie glänzen mit zuverlässiger Schutzwirkung und optimierter Passform. Hergestellt in Deutschland sind sie sehr hautfreundlich und weisen eine hohe Intoleranz Resistenz auf. Geprüft vom TÜV Rheinland entspricht unser Modell COSY den Vorgaben der EN 14683:2019+AC:2019, für Masken des Typs IIR. Bei der Behandlung von Quarantänepatienten mit hochinfektiösen Krankheiten wie offener Tuberkulose oder Masern reicht ein Mund-Nasen-Schutz nicht aus. In diesen Fällen soll mindestens eine Atemschutzmaske der Klasse FFP2 getragen werden. Auf Sonderisolierstationen ist in diesem speziellen Fall eine komplett dichtschließende Schutzausrüstung erforderlich. Entdecken Sie hierzu auch unser weiterführendes Angebot an FFP2-Masken der Produktlinien DODO, THARA, KARLA und DODO AIR sowie unsere beliebten Coronaschnelltests. 

Wir beraten Sie gerne persönlich. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf für ein auf Sie individuell auf Sie zugeschnittenes Angebot.